NEWS AUS ISRAEL

Israelis, Jordanier und Palästinenser gemeinsam für das Tote Meer

Am Dienstag ist im Besucherzentrum des Nationalparks Massada das Totes-Meer-Forschungszentrum eingeweiht worden, in dem israelische, jordanische und palästinensische Wissenschaftler gemeinsam an der Erforschung des Toten Meers arbeiten. Ziel ist es, Wege zu finden, wie der berühmte Salzsee und seine Umgebung auf beiden Ufern wieder rehabilitiert werden könnten.

Das Institut wurde unter der Ägide des Ministeriums für Internationale Zusammenarbeit etabliert, das vier Millionen Shekel (knapp eine Million Euro) in seine Gründung investiert hat. Weitere Partner des Instituts sind der Landkreis Tamar, die Universität Tel Aviv, der Jüdische Nationalfonds-KKL und die Israelische Behörde für Naturschutz und Parks.

Der stellvertretende Minister für Regionale Zusammenarbeit, Ayoob Kara, der bei der Eröffnung anwesend war, erklärte, dass das Institut die Arbeit von vier Forschungsinstituten in Israel und Jordanien koordiniert, die sich in ihrer Arbeit mit dem Gebiet zwischen der Arava-Wüste und dem Jordantal beschäftigen. Er fügte hinzu: „Dieser Ort dient als Symbol für den tiefgehenden Wunsch des israelischen Volkes nach einer Kooperation mit unseren Nachbarn in gemeinsamer Forschung, Fortschritt und Entwicklung, um das Leben insgesamt und unser gemeinsames Leben im Besonderen zu verbessern. Das Tote Meer, für dessen Bewahrung wir im Moment kämpfen, stellt ein wichtiges historisches Erbe dar und ist gleichzeitig eine Quelle des Tourismus und von Rohstoffen, die weltweit für technologische, landwirtschaftliche und medizinische Entwicklungen genutzt werden. Unter meiner Führung bringt das Ministerium für Regionale Zusammenarbeit viele Projekte ein, um das Bewusstsein für das Tote Meer bei unseren Nachbarn zu stärken. Besonders wichtig ist hierbei der Kanal zwischen beiden Meeren [dem Toten und dem Roten Meer], der, in einigen Jahren, den Spiegel des Toten Meeres um Millionen Kubikmeter anheben und den Menschen in der Region Süßwasser zur Verfügung stellen wird. Außerdem werde ich gemeinsam mit den verschiedenen Landkreisen daran arbeiten, dass der Straßenabschnitt zwischen Jericho und Eilat, der im Altertum für seine Verbindung zur Gewürzhandelsroute bekannt war, als Zeichen der Kooperation zwischen uns und unseren Nachbarn nach der Königin von Saba benannt wird.“

Näheres zum Masada National Park

 

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